Vorrichtung für die Stoßprüfung nach EN 61730-2
Diese Anlage ermöglicht die Stoßprüfung von Solarmodulen entsprechend der vorgenannten Norm. Es wird vorausgesetzt, dass die Module auf einem Transportwagen senkrecht stehend befestigt sind und dieser Wagen über geeignete Stellen zur Fixierung am Rahmen der Prüfeinrichtung verfügt.
Der Prüfstand besteht aus folgenden Komponenten:
1.) Gestell (auf dem Boden feststehend und Wandverankerung der oberen Träger)
Hauptabmessungen in Anlehnung an die oben genannte Norm. Die Befestigung erfolgt ausschließlich durch Verankerung der senkrechten Stützen (an denen auch der Modulaufnahmewagen befestigt wird) auf dem Fußboden und Verankerung der oberen Träger, welche das Trägersystem (s. Pkt. 2) aufnehmen, an der Wand. Die Befestigung erfolgt mit Verbundankern. Das erforderliche Montagematerial ist im Lieferumfang enthalten. Am Gestell sind vier Schnellspanner montiert, welche am oberen bzw. unteren waagerechten Profil des Wagens greifen. Diese Anordnung setzt voraus, daß für Prüflinge mit geringerer Höhe die gleichen Wagen verwendet werden. Der Transportwagen ist so vor dem Gestell zu positionieren, dass die geplante Einschlagstelle sich etwa in dessen Mitte befindet.
2.) Trägersystem mit Führungen und Hubeinrichtungen
Um zu ermöglichen, dass der Wagen mit den Prüflingen einfach in die Prüfposition gebracht werden kann, ist es notwendig, den Aufprallkörper mit seinen Komponenten seitlich aus dem vom Transportwagen zu befahrenden Bereich herauszubewegen. Die Unterbringung dieser Komponenten erfolgt an zwei waagerechten Trägern, welche sich in ca. 4,1m Höhe befinden. Der erste Träger nimmt die Seilwinde für den Aufprallkörper auf. Damit ist es möglich, den Aufprallkörper mit normgerechten Abstand vor dem Testobjekt in der gewünschten Höhe zu positionieren. Der zweite Träger ist mit ca. 2m Abstand montiert und nimmt die Seilwinde zur Auslenkung des Aufprallkörpers auf. Die Aufnahmevorrichtungen an beiden Trägern sind mechanisch gekoppelt und verfahren synchron. Die Länge der Träger entspricht dem Abstand der vorhandenen Stahlprofile von ca. 3m.
3.) Aufprallkörper mit Auslösevorrichtung
Der Aufprallkörper entspricht der Darstellung in Abb. 4 der oben genannten Prüfvorschrift. Zur visuellen Kontrolle der Einschlaghöhe ist die Schwerpunktebene markiert. Abweichend von der Darstellung ist die Aufhängung mit einer geschlossenen Öse ausgestattet, um Abstürze des Aufprallkörpers zu vermeiden. Die Verbindung mit der auslenkenden Seilwinde erfolgt mit einer Vorrichtung, die von einem Handgriff aus über einen Bowdenzug bedient wird. Durch einfaches Drücken wird der Aufprallkörper losgelassen. Es sind Anzeigen für die Positionen beider Seilwinden vorhanden, so dass die korrekte Auslenkung anhand einer Tabelle eingestellt werden kann. Diese Tabelle wird von uns bei der Inbetriebnahme erstellt und dem Betreiber zur Verfügung gestellt.

Die Anlage wird für den Hin- und Herbiegeversuch nach DIN 51211 an Drahtproben mit Durchmessern 2,0 - 9,0mm (max. Zugfestigkeit 2.000MPa) eingesetzt.
Die Drahtproben werden nach links und rechts in einem Winkel von je 90° verbogen. Das untere Ende des Drahtes wird in eine Schraubklemme eingespannt und durch ein Biegerollenpaar geführt.
Das Biegerollenpaar gewährleistet in Abhängigkeit vom Drahtdurchmesser ein definiertes Verbiegen. Das obere Ende des Drahtes wird in einen beweglichen, motorisch angetriebenen Biegearm eingespannt. Der Biegearm wird über einen Servomotor angetrieben. Die Prüflänge ist nach Norm einstellbar.

Dieser Prüfstand dient der Untersuchung von Zylinder-Stift-Paarungen im Bereich des milden Verschleißes.Der Summenverschleiß ist auf 2,5 mm begrenzt, davon entfallen maximal 1,5 mm auf den Zylinder.
Die Reibgeschwindigkeit, Normalkraft, Temperatur und Luftfeuchte können stufenlos innerhalb des bei den technischen Daten genannten Bereiches variiert werden. Die eigentliche Prüfeinrichtung befindet sich in einer klimatisierbaren Prüfkammer und kann während der Messung durch ein Fenster in der Tür beobachtet werden.
Der Prüfstand wird verwendungsfertig montiert geliefert. Die Basismaschine kann durch ergänzende Zusatzeinrichtungen erweitert werden, um den unterschiedlichsten Prüfaufgaben gerecht zu werden. Solche Zusatzeinrichtungen sind zum Beispiel externe Klimatisierungseinrichtungen und Schutzeinrichtungen. Die Prüflingsaufnahmen können an Kundenwünsche angepasst werden

bestehend aus:
Prüfaufgabe:
Ermittlung der Längenänderung von Zeitstandsproben während einer Langzeitbelastung
Prüfmaschine:
Belastungsprüfstand mit 5 Belastungsstationen, jeweilige Maximalbelastung 200N durch Auflage von maximal 4 50N-Scheiben, Betrieb durch Pneumatikkreislauf
Zubehör: auf Anfrage
Besonderheit: Prallschutz zur Aufschlagsdämpfung der Metallteile
Software auf Anfrage