Logo
 
 
 

Bruchfestigkeit von Injektionsnadeln

Hegewald & Peschke hat Prüflösung für Hersteller von Medizintechnik


Materialprüfmaschine für die Prüfung von Injektionsnadeln

Universalprüfmaschine inspekt duo 10kN mit Schraubspannzeug

Spritzen werden in vielen medizinischen Bereichen angewendet. Dementsprechend vielfältig sind ihre Ausführungen. Neben flexiblen Spritzen werden biegesteife Kanülen verwendet.

Um eine möglichst schonende Behandlung des Patienten zu ermöglichen, sind Spritzen im Laufe der Zeit immer feiner geworden. Wichtig ist, dass trotz der Feinheit der Nadel eine gewisse Bruchfestigkeit erhalten bleibt. Diese Bruchfestigkeit ist in der DIN EN ISO 9626 festgelegt.

Die Norm DIN EN ISO 9626 bezieht sich auf biegesteife Kanülenrohre aus nichtrostendem Stahl zur Herstellung von Medizinprodukten. Eine Injektionsnadel besteht aus einem Rohr in unterschiedlichen Längen sowie verschiedenen Innen- und Außendurchmessern und ist auf einer Seite angeschrägt und angeschliffen. Die Bruchfestigkeit von Injektionsnadeln wird nach Norm über eine 2-Punkt-Biegeprüfung ermittelt, für die Prüfung zur Steifigkeit des Kanülenrohrs kommt eine 3-Punkt-Biegevorrichtung zum Einsatz. Der Biegeabstand wird in Abhängigkeit der Feinheit der Nadel gewählt.

Die Injecta GmbH fertigt schwerpunktmäßig solche Rohre und Abschnitte als auch Standard- und Sonderkanülen aus Edelstahl. Seit kurzem prüft sie diese nun in ihrem Labor am Unternehmensstandort in Klingenthal mit einer Universalprüfmaschine Inspekt duo 10kN von Hegewald & Peschke. Für die Einspannung kommen Pyramidenbacken zum Einsatz. Die Versuchsdurchführung und Auswertung erfolgt mit der Prüfsoftware LabMaster. Eine beim Kunden Injecta vorhandene Biegebank kann an der neuen Universalprüfmaschine weitergenutzt werden. 

 
 

Partner im BVMW      TÜV Siegel