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Härteprüfanlagen

Bei den Härteprüfanlagen handelt es sich um automatisierte und/oder in die Fertigung integrierte Härteprüfanlagen mit und ohne Bauteilzuführung. 

Härteprüfungen an Bauteilen mit komplizierten Geometrien oder Prüfungen in der laufenden Fertigung können mitunter nicht mit Standardhärteprüfgeräten abgedeckt werden. In diesen Fällen bietet Ihnen die Firma Hegewald & Peschke GmbH das komplette ingenieurtechnische Know-how zur Realisierung der Aufgabenstellung an. Zu unseren bereits produzierten Härteprüfanlagen gehören: Härtemessplätze für Kurbelwellen, automatische Felgenhärteprüfanlagen, Warmhärteprüfanlagen, Rondenprüfanlagen und Portalhärteprüfanlagen.


Härteprüfanlage für Kurbelwellen
Härteprüfanlage für Kurbelwellen

Automotive - Härteprüfung

Härteprüfanlage für Kurbelwellen

Folgende Spezifikationen werden von der Härteprüfanlage erfüllt:

  • Normgerechte Härteprüfung nach dem Rockwellverfahren senkrecht an allen Zapfen von Kurbelwellen mit beidseitiger Zentrierbohrung bis Gesamtlänge 800mm und maximalem Flugkreisdurchmesser 250mm.
  • Durch Verwendung eines speziell angefertigten Eindringkörpers mit 5mm Breite und einer entsprechend schmalen Abstützung kann in einem Abstand von 3mm vom Absatz geprüft werden. Der Eindringkörper und die Abstützung sind verlängert und erreichen eine Tiefe von ca. 80mm.
  • Ausgabe der Messwerte über RS232 Schnittstelle (Standardprotokoll wird zur Verfügung gestellt).
  • Der Härteprüfer kann gemäß seiner Spezifikation weiterhin für Standardanwendungen genutzt werden.
  • Die Anlage wird mit Werksprüfzeugnis geliefert.
  • Die Anlage incl. Eindringkörper ist MPA-abnahmefähig.
  • Die Anlage wird mit einem Unterbau (z.B. Werkbank ca. 2000 x 900 mm) geliefert. Ein PC (ca. 500 x 300 mm) kann neben dem Härteprufer auf dem Unterbau befestigt werden.

Prüfablauf / technische Beschreibung:

Die Kurbelwelle wird mit einem Kran zur Härteprüfanlage gebracht und zwischen Spitzen fest auf dem X-Y-Kreuztisch eingespannt. Dafür wird der Kreuztisch in Rüstposition gefahren (ca. 500 mm in Bedienerrichtung, frei zugänglich von oben). Der Kreuztisch ist manuell in X- und Y-Richtung verschiebbar und der Prüfling kann um seine Längsachse gedreht werden. Der Kreuztisch ist in hochwertigen Kugelumlauf-Schienenführungen gelagert. In X-Richtung ist eine Rastschiene vorgesehen, die das schnellere Positionieren ermöglichen. Die Schiene ist für verschiedene Prüflinge auswechselbar.

Ist eine Prüfposition in X-Y-Richtung erreicht, wird die prismatische Abstützung per Joystick elektromotorisch von unten gegen den Prüfling gefahren, womit dieser zentriert ist und - bei Verwendung der Verdrehsicherung - verspannt wird.

Der Härtemesskopf ist elektromotorisch in Z-Richtung verfahrbar. Per Joystick wird er nach unten bewegt, wo er bei Erreichen der Prüfvorkraft stoppt. Das Be- und Entlasten mit Prüfkraft erfolgt manuell an einem Hebel.

Zur Sicherheit des Bedieners ist die elektromotorische Bewegung nur in Zweihandbedienung möglich.

 
 

 
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