Prüfung von Drähten
Hin- und Herbiegemaschine 180° für Drahtproben
Die Hin- und Herbiegemaschine 180° ermöglicht das gleichzeitige Prüfen von bis zu drei Drahtproben nach DIN EN ISO 15630 und ISO 7801. Durch die präzise und effiziente Prüftechnik lassen sich Biegeversuche an Drähten unter realistischen Bedingungen durchführen. Das Prüfsystem gewährleistet hohe Wiederholgenauigkeit, kurze Prüfzeiten und eine zuverlässige Qualitätssicherung – ideal für Hersteller, Prüflabore und Forschungseinrichtungen.
Funktionsprinzip des Hin- und Herbiegeversuches an Drähten
Der Hin- und Herbiegeversuch dient zur Ermittlung der Verformbarkeit von kaltgeformten oder kaltgeformten und wärmebehandelten Drähten (max. Zugfestigkeit 2.000 MPa) durch mehrfaches Hin- und Herbiegen der Drähte in einer Ebene. Der Hin- und Herbiegeversuch besteht darin, eine an einem Ende eingespannte Probe um einem Winkel von 90° in entgegengesetzter Richtungen hin- und her zu biegen. Jede Biegung erfolgt über einen Biegezylinder mit festgelegtem Radius. Die Abweichung des Winkels beträgt maximal +/- 3°. Das untere Ende des Drahtes wird in eine Schraubklemme eingespannt und durch ein Biegerollenpaar geführt.
Das Biegezylinderpaar gewährleistet in Abhängigkeit vom Drahtdurchmesser ein definiertes Verbiegen. Die Biegezylinderpaare können ausgewechselt werden.
Das obere Ende des Drahtes wird in einen beweglichen, motorisch angetriebenen Biegearm eingespannt. Der Biegearm wird über einen Servomotor angetrieben. Die Prüflänge ist nach Norm einstellbar.
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