Die Medizintechnik unterliegt besonders hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen, da ihre Produkte direkten Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen haben. Um höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten, müssen nicht nur chirurgische Instrumente, sondern auch deren einzelne Komponenten mechanisch geprüft werden.
Darüber hinaus spielen innovative Biomaterialien wie Knochenzemente, Knochenimplantate und Ersatzmaterialien eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Lebensqualität von Patienten. Bevor diese Materialien in der medizinischen Praxis eingesetzt werden können, müssen sie strengen Qualitätskontrollen unterzogen werden.
Hegewald & Peschke bietet für unterschiedlichste Anforderungen der Medizintechnikbranche maßgeschneiderte Prüflösungen, die präzise, zuverlässig und effizient die erforderlichen Material- und Bauteilprüfungen ermöglichen.
Die Universalprüfmaschine inspekt table 10 kN ist mit einem Torsionsmodul ausgestattet, das für Zug- und Torsionsprüfungen an medizinischen Produkten wie Insulin-Pens entwickelt wurde.
Prüfablauf
Die Torsionsprüfung erfolgt mit einer definierten Sollgeschwindigkeit von 360°/min. Dabei werden folgende Prüfschritte durchgeführt:
Unsere Universalprüfmaschinen sind mit der Prüfsoftware LabMaster ausgestattet, die für kundenspezifische Tests eine benutzerfreundliche Einrichtung und Durchführung der Prüfabläufe ermöglicht. Sie garantiert eine schnelle und zuverlässige Ergebnisermittlung und bietet eine hohe Flexibilität bei der Einbindung externer Messgeräte. Der Datenimport und -Export für kundenspezifische Software wie bspw. QDAS oder SAP ist ebenfalls möglich.
Die Prüfnorm ISO 37 bzw. ISO 037 befasst sich mit der Bestimmung der Zugfestigkeit und der Dehnung von Gummi und Elastomeren. Die Norm stellt sicher, dass die mechanischen Eigenschaften der beiden Materialien unter standardisierten Bedingungen geprüft werden, so dass die Ergebnisse vergleichbar sind. Die Ergebnisse gewährleisten, dass Produkte aus diesen Werkstoffen den geforderten Spezifikationen und Qualitätsstandards entsprechen.
Zweiachsige Prüfverfahren, bei denen Zug- oder Druckbelastung mit einer Torsionsbeanspruchung kombiniert wird, sind essenziell für die realitätsnahe Ermittlung mechanischer Eigenschaften von Werkstoffen und Bauteilen. Besonders Torsionsprüfungen liefern wertvolle Informationen zur Belastbarkeit bei Verdrehung, zum Verhalten unter zyklischer Beanspruchung sowie zur Funktionalität beweglicher Komponenten.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts werden die mechanischen Eigenschaften von tierischem Herzbeutelgewebe untersucht. Für die Tests kommt die Universalprüfmaschine inspekt duo 10 kN in Kombination mit dem Videoextensometer ONE1 zum Einsatz.
Zur Qualitätssicherung der Kunststoff-Materialien sowie der medizinischen Komponenten kommt eine Universalprüfmaschine inspekt 100 kN zum Einsatz. Diese ist unter anderem mit einer Temperierkammer ausgestattet, um Material- und Bauteilprüfungen unter realistischen Umgebungsbedingungen durchzuführen.
Bestimmung der Zugfestigkeit und Weiterreißfestigkeit von Textilien und Vliesstoffen nach DIN EN ISO 13934-1 und DIN EN ISO 9073-4
Branche: Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektroindustrie
Der Biegeversuch an Keramik nach der Norm ASTM C674 ist ein standardisiertes Verfahren zur Bestimmung der Biegefestigkeit von keramischen Werkstoffen. Diese Prüfung ist essentiell, um die mechanischen Eigenschaften von Keramiken zu bewerten, die in vielen anspruchsvollen Anwendungen verwendet werden. Mit der Universalprüfmaschine inspekt solo 2,5 kN können 3-Punkt-Biegeversuche zur Charakterisierung der Eigenschaften sowohl vor als auch nach dem Brennen von Keramiken durchgeführt werden.
Innovative Biomaterialien, wie Knochenzemente, Knochenimplantate, sowie Ersatzmaterialien liefern einen wichtigen Beitrag für die Verbesserung der Lebensqualität betroffener Patienten. Bevor diese Produkte im Rahmen einer medizinischen Behandlung eingesetzt werden können, müssen sie strenge Qualitätskontrollen durchlaufen.
Die Verschlusslaschen von Babywindeln müssen im täglichen Gebrauch hohen Belastungen standhalten. Beim Anlegen der Windel wirken Zugkräfte auf die Laschen und Klett- bzw. Klebeverbindungen. Gleichzeitig müssen sie eine sichere Fixierung gewährleisten, ohne auszureißen oder sich unbeabsichtigt zu lösen. Die mechanische Prüfung der Verschlusssysteme ist daher ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung bei der Herstellung von Babywindeln und Hygieneprodukten.
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