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  • Ein Mitarbeiter von Hegewald & Peschke erklärt Kunden eine Prüfmaschine
Kompetenz schafft Resultate
 

Zugprüfmaschine Kaufen: Darauf sollten Sie achten

Beim Kauf einer Zugprüfmaschine, auch Universalprüfmaschine genannt, ist es entscheidend, das System exakt auf Ihre spezifischen Prüfanforderungen abzustimmen. Nur so lassen sich sowohl Kosten optimieren als auch präzise und reproduzierbare Prüfergebnisse erzielen.

Wichtige Kriterien sind technische Spezifikationen wie die maximale Prüfkraft, der erforderliche Prüfraum und die Art der Probenfixierung. Ebenso spielen das Zubehör sowie die Leistungsfähigkeit der Prüfsoftware eine zentrale Rolle. Neben dem passenden Prüfsystem ist auch der Service des Herstellers, insbesondere Wartung und Kalibrierung, ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl. 

Zuletzt ist eine individuelle Beratung zu Normen, Prüfaufgaben und Werkstoffen entscheidend für die Konfiguration des passenden Prüfsystems.


1. Technische Spezifikationen der Maschine beachten

  • Maximale Prüfkraft (Kapazität): Die gewählte Kraftkapazität sollte ausreichend sein, um Ihre stärkste Probe sicher zu prüfen, ohne die Maschine unnötig zu überdimensionieren. Maschinen mit sehr hohen Prüfkraftbereichen sind in der Regel kostenintensiver und nicht immer erforderlich.

  • Prüfgeschwindigkeit:
    Ein großer und flexibel einstellbarer Geschwindigkeitsbereich erhöht die Einsatzmöglichkeiten der Maschine für unterschiedliche Materialien und Normen.

  • Prüfraum (Hub):
    Achten Sie darauf, dass der verfügbare Prüfraum beziehungsweise Hubweg ausreichend ist, um die Probe sicher einzuspannen und Dehnungen bis zum Bruch zu ermöglichen.
    Bei Materialien mit hoher Dehnung, wie beispielsweise Kunststoffen, sollten verlängerte Prüfräume in Betracht gezogen werden.

  • Genauigkeit:
    Die eingesetzten Kraftmesszellen und Verformungsmessgeräte (Extensometer) müssen den geltenden Normen, wie beispielsweise ISO 7500-1, entsprechen, um zuverlässige und normkonforme Ergebnisse sicherzustellen.

  • Ein- vs. Zweisäulen-System:

    • Einsäulen-Geräte:
      Kostengünstig, platzsparend und ideal für geringere Prüfkräfte (bis etwa 2,5 kN) sowie kleinere Proben. Typische Anwendungen sind Textilien, Elastomere, Klebeverbindungen, Papier oder Pappe.

    • Zweisäulen-Geräte:
      Bieten eine höhere Steifigkeit sowie größere Prüfräume und eignen sich für höhere Kräfte und anspruchsvollere Materialien wie Metalle, Kunststoffe, Keramik, Composites oder Bauteile wie Rohre.

  • Tisch- vs. Standgerät:
    Tischgeräte (z.B. Maschinen der Baureihen inspekt solo und inspekt duo) sind kompakt und platzsparend und eignen sich für kleinere Prüfkräfte. Standgeräte der inspekt table oder inspekt-Serie sind hingegen für höhere Kräfte und größere Proben ausgelegt.

Quickcheckliste für die Auswahl

  1. Welches Material soll geprüft werden (z. B. Kunststoff, Metall, Textil)?
  2. Nach welchen Normen muss geprüft werden (ISO, ASTM, DIN)?
  3. Welche maximale Prüfkraft wird benötigt?
  4. Wie verhält sich die Probe unter Belastung (z. B. hohe Dehnung)?
  5. Sind Konditionierungssysteme für spezielle Prüfbedingungen erforderlich (z. B. Klimakammern, Hochtemperaturöfen)?

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2. Das geeignete Zubehör auswählen

  • Spannzeuge (Spannwerkzeuge) oder Probenhalter:
    Diese müssen exakt auf das jeweilige Material und die Probengeometrie abgestimmt sein. Beispiele sind Keilspannzeuge für dünne Metalle, Keilschraubspannzeuge für Kunststoffe, hydraulische Spannzeuge für Betonstahl oder spezielle Peelvorrichtungen für Klebeverbindungen.

  • Dehnungsmesser (Extensometer):
    Für präzise Messergebnisse ist eine geeignete Dehnungsmessung unerlässlich. Extensometer, auch Dehnungsaufnehmer oder Dehnungssensoren genannt, messen die Längen- oder Breitenänderung direkt an der Probe. Auf Basis dieser Verformung wird die Dehnung bestimmt. Je nach Material und Anforderung stehen verschiedene Systeme zur Verfügung, darunter taktile Langwegdehnungsmessgeräte, Clip-On Extensometer sowie optische, berührungslose Messsysteme.

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3. Eine benutzerfreundliche Prüfsoftware wählen

  • Intuitive Bedienung:
    Die Prüfsoftware sollte einfach einzurichten sein und eine schnelle Konfiguration von Prüfabläufen ermöglichen.

  • Normenkonformität:
    Die Prüfsoftware sollte automatisierte Prüfabläufe nach gängigen Standards wie DIN, ISO oder ASTM ermöglichen und damit die Durchführung erleichtern und die Sicherheit erhöhen.

  • Auswertung:
    Die erfassten Daten sollten sich einfach exportieren und weiterverarbeiten lassen.

Unsere Prüfsoftware LabMaster erfüllt all diese Anforderungen. Die an Windows angelehnte Benutzeroberfläche mit Explorerstruktur ermöglicht eine intuitive Bedienung. Anwendern steht eine vollständige Softwarelösung mit allen relevanten Prüfmodulen, wie Zug-, Druck-, Biege-, Peel- oder Torsionsmodul, zur Verfügung. Ein zusätzliches Hinzukaufen von Normen ist nicht erforderlich. Die Versuchsdaten können flexibel exportiert und in bestehende Qualitätssicherungssysteme integriert oder in Formate wie PDF, Excel sowie Bild- und Videodateien ausgegeben werden.

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4. Den passenden Hersteller mit dem richtigen Service finden

  • Wartung & Kalibrierung:
    Achten Sie auf einen Hersteller mit umfassendem Serviceangebot. Regelmäßige Kalibrierungen, Sichtprüfungen sowie Wartungsarbeiten wie Reinigung und Schmierung sichern die langfristige Genauigkeit und Lebensdauer der Prüfmaschine.
    Hegewald & Peschke bietet diese Leistungen im Rahmen von Wartungsverträgen an.

  • Technischer Support:
    Über unser telefonisch erreichbares Fachpersonal erhalten Sie schnelle Unterstützung bei Ersatzteilen, dem Austausch von Verschleißteilen oder Reparaturen durch unsere Servicetechniker.

  • Ersatzteilversorgung:
    Eine langfristige Verfügbarkeit von Ersatz- und Verschleißteilen ist entscheidend für den dauerhaften Betrieb. Hegewald & Peschke gewährleistet eine Ersatzteilversorgung über mindestens 10 Jahre, einschließlich Elektronik- und Steuerungskomponenten.

  • Software-Support:
    Eine Prüfmaschine ist nur so leistungsfähig wie ihre Software. Regelmäßige Updates sowie ein kostenloser Applikationssupport bei Hegewald & Peschke stellen sicher, dass Sie jederzeit optimal arbeiten können.

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5. Sich bei Fragen individuell beraten lassen

Haben Sie offene Fragen oder wünschen Sie eine unverbindliche Beratung zu Ihrer Prüfaufgabe oder ein konkretes Angebot für ein Prüfsystem?

Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Gemeinsam konfigurieren wir Ihr ideales Prüfsystem.

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